Pfarrei
St. Michael Stadtsteinach in Südtirol
Mit 44
Pfarrangehörigen startete die Pfarrei St. Michael in den frühen Morgenstunden
zum diesjährigen Pfarrausflug nach Südtirol.
Die erste
größere Pause war in Tegernsee, wo man am See eine Brotzeitpause einlegte und
die herrliche Sonne genoss.
Weiter ging
es, am Achensee vorbei, nach Innsbruck, wo bereits die Stadtführerin auf die
Gruppe wartete. Über den Hofburgplatz ging es zum Dom St. Jakob. Hier konnte man
das herrliche Altarbild „Maria Hilf“ von Lukas Cranach bewundern. Das Goldene
Dacherl aus dem 15. Jh. mit seinen 2657 vergoldeten Kupferschindeln gedeckt und
mit hervorragenden Sandsteinreliefs und Malereien geschmückt, durfte bei der
Besichtigung nicht fehlen.
Am Nachmittag
wurde der Brenner erreicht und über Sterzing und Franzensfeste ging es ins
Pustertal, wo man das Hotel Reischacher Hof in Bruneck-Reischach erreichte, das
für die nächsten Tage der Ausgangspunkt für die Sonderfahrten war und am Fuße
des Skigebiets Kronplatz lag.

Am nächsten
Tag feierte Pfarrer Roppelt mit dem dortigen Pfarrer Stoll die Sonntagsmesse in
der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Anschließend ging es über Bozen in die
herrliche Kurstadt Meran. Ein Bummel auf der Passerpromenade, der Gang durch die
Laubengasse in der Altstadt mit den schönen alten Häusern begeisterte alle.
Weiter ging die Fahrt durch die Obstgärten und Weinberge zum Kalterer See, wo
sich an diesem warmen Sommertag viele Wassersportler tummelten. Bei einer
Kellerbesichtigung mit Weinprobe im Weincenter wurde die Herstellung des Weines
in einer Videodokumentation gezeigt. Beschwingt wurde die Heimfahrt angetreten.
Bei
wolkenlosen strahlend blauen Himmel wurde am nächsten Tag zur Dolomitenrundfahrt
gestartet. Über Toblach ging es zum beliebten Ferienort in 1756 m Höhe, den
Misurinasee, mit seinem hellgrünen Wasser. Der See ist von hohen
Dolomitengipfeln umkränzt, dem Lavaredo mit den 3 Zinnen (2999 m), der
Cadinispitze (2839 m) dem Marmarole (2961m), dem Sorapis (3206 m) und dem Monte
Cristallo (3221m).
Weiter ging
es über den Tre Croci Paß (1809 m) . Hier wurde die Mittagspause eingelegt und
dabei die herrliche Landschaft genossen. Cortina, der Hauptort der Dolomiten,
der als Sommer, Winter und Bersteiger-Zentrum bekannt ist, war das nächste Ziel.
Viele Kehren mussten dann bewältigt werden um über den 2105 m hohen Falzaregopaß
zu kommen.
Von der
herrlichen Aussicht in die umliegende Gebirgswelt waren alle fasziniert. Nach
vielen Kurven abwärts kam man zur Gebirgssommerfrische Arabba. Zu einem der
höchsten Dolomitenpässe, dem Pordoijoch (2239 m) wurde dann gefahren. Auf der
Passhöhe konnte man den Soldatenfriedhof des Ersten und Zweiten Weltkrieges
sehen. Hier hatte man einen schönen Ausblick auf die Berggruppen Marmolada und
der Sella. Über das Sellajoch (2213m) ging es dann ins Grödnertal mit den Orten
Wolkenstein, Sankt Christina und St. Ulrich.

Über
Waidbruck – Klausen und Brixen wurde die Fahrt zurück ins Hotel am getreten. Am
Abend spielte ein Alleinunterhalter zum Tanz auf.
Das nahe
gelegene Tauferer und Ahrntal war am nächsten Tag das Ziel. Von Sand in Taufers
aus gingen die meisten Fahrtteilnehmer mit Pfarrer Roppelt den „Franziskusweg .
Die Landjugend der Region hat diesen mit Stationen nach den Sonnengesang des
hl. Franziskus, angelegt und gestaltet. Am Anfang recht leicht , aber dann
später etwas beschwerlich, war man mit den Betrachtungen der einzelnen
Stationen, 2 Stunden unterwegs. Am Ende des Weges stand die Toblerkapelle, in
der Pfarrer Roppelt mit den Teilnehmern den Gottesdienst feierte.
Fahrer Adam
Jacob hatte die „Fußkranken“ mit dem Bus dorthin gebracht, damit auch sie am
Gottesdienst teilnehmen konnten.
Anschließend
wurde ins Ahrntal gefahren. Am Talende, in Kasern, wurde die Mittagspause
eingelegt. Auf der Rückfahrt wurde der größte Orte des Pustertals, das von
mittelalterlichen Stadtmauern umgebene, Bruneck erreicht und ein Bummel durch
die Altstadt unternommen.
Am Abend
wartete im Hotel das Abschiedsessen mit verschiedenen Südtiroler Spezialitäten.
So manchen Schoppen Südtiroler Wein wurde an diesem Abend in geselliger Runde
bei sommerlichen Temperaturen vor dem Hotel getrunken und die schönen Tage
nochmals Revue passieren lassen.
Auf der
Heimreise wurde noch das berühmte Augustiner-Chorherrenstift Neustift
besichtigt. Dieses gilt als schönstes Denkmal des Barocks südlich des Brenners.
In Neustift ruhen die sterblichen Überreste des Minnesängers Oswald von
Wolkenstein. Die Mittagspause wurde im Geigenbauerdorf Mittenwald eingelegt.
Über Garmisch – München – Forchheim brachte Fahrer Adam Jacob von Merkel-Reisen
die Ausflügler wohlbehalten wieder nach Stadtsteinach zurück.
Marianne
Hattinger