Pilgerreise 2002

Startseite Nach oben


Pfarrwallfahrt der Superlative mit dem Ziel „Rom“

Alle Wege führen nach Rom, so sagt uns ein altes Sprichwort. Das dachten auch 133 Wallfahrer aus der Pfarrei St. Michael, Stadtsteinach und einige Gäste, die gerne auf diese Reise mitgenommen worden waren. Am Festtag „Mariä Geburt“, an dem bekanntlich die Schwalben in Richtung Süden fliegen, hatten die Pilger ihre Koffer und Musikinstrumente in zwei Busse verstaut und waren ebenfalls nach Süden aufgebrochen. Nach einer 16-stündigen Nachtfahrt, die über den Brenner durch Südtirol, die Toskana und Umbrien führte, erreichten die Stadtsteinacher schließlich die „Ewige Stadt“ an den Ufern des Tiber. Doch bevor man hier den obligatorischen Spaziergang durch die geschichtsträchtigen Ruinen von Kolosseum oder Forum Romanum beginnt, ist es besser, sich erst einmal etwas häuslich nieder zu lassen. Das 4-Sterne „Ergife Palace Hotel“ mit seinen 1.000 Zimmern war für die Reisegruppe aus Oberfranken bereits gebucht und sollte für sechs Nächte zur Erholung dienen.

Gleich nach dem Zimmerbezug war Geschichte angesagt. Hauptreiseleiter Klaus Jeska, der die Pilgergruppe während ihres 6-tägigen Aufenthalts in Rom betreute, hatte einige Fremdenführer organisiert, die sonst nur für ganz besondere Gruppen eingesetzt werden. So führte die deutsche Archeologin Tanja Schulz aus Bonn, die seit über 10 Jahren in Rom lebt und arbeitet die „rote Gruppe“ zum Triumphbogen des Kaisers Konstantin neben dem Kolosseum, der mit einer Höhe von 21 m, einer Breite von 25,7 m und einer Tiefe von 7,4 m das größte und am besten erhaltene der römischen Siegesmale ist.

Besonders eindrucksvoll wirkte das Amphitheater der Flavier, das Kolosseum auf die Besucher, das in nur 8 Jahren Bauzeit im Jahre 80 n. Chr. eingeweiht worden war. Die Ehrfurcht der Menschen des Mittelalters über dieses gewaltige Bauwerk mit seinen kolossalen Ausmaßen drückte der gelehrte Ordensmann Beda Venerabilis aus, wenn er sagte: „Solange das Kolosseum steht, steht auch Rom; wenn das Kolosseum fällt, fällt auch Rom; wenn Rom untergeht, vergeht auch die Welt.“ Auch wenn es heute als guterhaltene Ruine da steht, ist es das schönste Wahrzeichen des römischen Volkes.

Gänzlich in die antike Geschichte Roms konnten die Besucher dann eintauchen, als Tanja Schulz sie über die Via Sacra durch das Forum Romanum zum Kapitol führte. Hier auf diesem Trümmerfeld war die Fantasie gefordert. Die ersten Bauten auf der Senke zwischen den Hügeln waren Tempel. Dann entstanden Verwaltungsbauten der Republik, zu denen sich schließlich Markthallen gesellten. Auch in der Kaiserzeit war das Forum religiöser, politischer und wirtschaftlicher Mittelpunkt Roms.

Vom Kapitol, dem Herz der Weltstadt, ist zunächst von der Terrasse hinter dem Senatorenpalast aus ein herrlicher Überblick über das Forum Romanum möglich. Auf dem weiteren Rundgang gelangt man zum Sympoltier der Stadt, der Römischen Wölfin, die die beiden Renaissance-Figuren von Romulus und Remus säugt. Sie sollen der Legende nach die Stadt gegründet haben. Das Zentrum der Piazza del Campidoglio bildet das einzige erhaltene antike Reiterstandbild aus Bronze, das den Kaiser Mark Aurel zeigt. Von hier aus ist ein wunderschöner Blick über Michelangelos flache Treppen hinunter auf die Piazza Venezia möglich.

Bei wunderschönem Wetter war am kommenden Tag ein Besuch in den Vatikanischen Gärten durch die Vermittlung des Enchenreuther Legationssekretärs DDr. Rüdiger Feulner, der seit dem 1. September in der Vatikanbotschaft in Wien zu Hause ist, zustande gekommen, ein Privileg, das nur wenige Gruppen genießen dürfen. So erfuhren die Stadtsteinacher aus berufenem Munde, dass hinter der Peterskirche von Papst Johannes Paul II. ein Gebäude in Auftrag gegeben war, in dem sich ein Altenheim für Geistliche befindet. In diesem Gebäude werden bei der nächsten Papstwahl die Kardinäle untergebracht, während die jetzigen Bewohner für die Zeit der Papstwahl in Hotels der Stadt einquartiert werden. Auch konnten eine Reihe von Zweckbauten, Kirchen und Verwaltungsgebäude sowie die Sendeanlagen von Radio Vatikan, alle natürlich nur von außen, angesehen werden. Sehr eindrucksvoll war die unterschiedliche Bepflanzung und die verschiedene Brunnenanlagen. Erstaunt waren die Besucher darüber, dass der Vatikan über einen eigenen Bahnhof verfügt, der heute allerdings nur noch untergeordnete Bedeutung hat, nachdem der Papst den Vatikan hauptsächlich mit dem eigenen Hubschrauber verlässt. Nach diesem eindrucksvollen Blick hinter die Kulissen standen am Nachmittag die Vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle auf dem Programm. Hier hatte sich wieder wie bereits am Vortag u.a. die Archäologin Tanja Schulz als Reiseführerin zur Verfügung gestellt. Mit einem enormen Wissen und vielen Episoden aus der reichen Geschichte des Vatikans verstand sie es, ihre Gäste zu fesseln. Bevor sie ihre Besucher allerdings in die Sixtinische Kapelle, in der Erklärungen nicht zulässig sind, entließ, erläuterte sie anhand von Schautafeln das Innere der Kirche, wies auf Besonderheiten und ihre Entstehung hin. Dann folgte ein Besuch im Inneren der wohl berühmtesten Kirche der Christenheit, der Peterskirche, deren erste Kirche nach der Überlieferung von Kaiser Konstantin über dem Grab des Apostelfürsten Petrus errichtet worden war. Von 1506 bis fast zum Ende des 18. JH wurde schließlich an der heutigen Peterskirche gebaut. Eine Vielzahl von Architekten und Künstler wie Raffael, Peruzzi, Michelangelo, Carlo Maderna und Bernini, um nur einige zu nennen, haben die Pläne des Architekten Bramante und seines Auftraggebers Papst Julius II. in etwas abgeänderter Form vollendet. Diese Kirche, die 60.000 Gläubigen Platz bietet, mit all ihren Sehenswürdigkeiten zu beschreiben, würde den Rahmen dieser Berichterstattung sprengen. Ebenso muss man persönlich auf dem Petersplatz gestanden haben, um die eindrucksvolle Größe zu erleben. Eigentlich besteht dieser Platz aus einer 240 m langen Ellipse und einem Trapez, die Piazza Retta, die zur Kirche hin breiter wird und auf langen Stufen zwischen den Statuen der Apostelfürsten Peter und Paul ansteigt. Sicher an Hochfesten ein besonderes Erlebnis, wenn Hunderttausende Gläubiger mit dem Papst Eucharistie feiern.

Zum Abschluss dieses Vatikanischen Erlebnisses feierte Dekan Hans Roppelt mit seinen Pilgern in der deutschen Kirche Composanto Teutonico Eucharistie.

Papstaudienz

Zu der am Mittwoch, 11. Sept. 2002, stattfindenden Papstaudienz hatte DDr. Rüdiger Feulner die Pilgergruppe aus Stadtsteinach ebenfalls angemeldet und vermittelt, dass die Abordnung des Stadtsteinacher Musikvereins vor dem Papst ein Marienlied spielen durfte. Während die Stadtsteinacher Pilgergruppe in der Audienzhalle Platz nahm, hatte DDr. Feulner für die Erste Bürgermeisterin Anneliese von Ramin und Dekan Hans Roppelt zwei Ehrenkarten besorgt, so dass sich beide in unmittelbarer Nähe des Hl. Vaters platzieren durften. So war es ihnen dann auch möglich, bei der Einzelaudienz im Namen der Stadt Stadtsteinach ein Geldgeschenk und im Namen der Pfarrei St. Michael eine wunderschön geschnitzte Michaelistatue zu überreichen und einige persönliche Worte mit dem Hl. Vater zu wechseln. Die Michaelistatue hatte Max Scherer aus Marienweiher nach einem Foto der Patronatsfigur aus der Kirche St. Michael in Stadtsteinach meisterhaft geschnitzt und damit ein Werk von einmaligen Wert geschaffen. Während der Generalaudienz war der Hl. Vater insbesondere auf die tiefere Bedeutung des 11. September 2001 eingegangen. Dieser Tag, so der Papst, rufe die Grauen erregenden Attentate in Erinnerung, durch die vor einem Jahr viele unschuldige Menschen ihr Leben verloren hätten. „Wir beten für die Opfer des sinnlosen und barbarischen Terrorismus sowie für ihre Familien. Keine Philosophie, keine Religion und auch keine Unrechtserfahrung können tödliche Anschläge rechtfertigen, die sich gegen das Leben und die unveräußerliche Würde des Menschen richten. ...“ Bei den Grußworten an die deutsche Sprachgruppe wurde u.a. auch die Pilgergruppe der Pfarrei St. Michael Stadtsteinach besonders erwähnt. Am Ende der Audienz spielte der Musikverein Stadtsteinach das „Großer Gott wir loben dich“, das von den Gläubigen aus Deutschland und Polen kräftig mitgesungen wurde und dem Hl. Vater zu einem freudigen Winken veranlasste.

Nach einer Mittagspause erfolgte ein Ausflug nach Tivoli, wo im Garten der Villa d’Este, der Königin der Villen, die bekannte Allee der hundert Brunnen und die Fontana dell’Organo, deren Wasserspiele einst eine Orgel erklingen ließen, besichtigt werden konnten. Den Abschluss dieses Tages bildete ein Besuch im Sommersitz des Papstes in Castel Gandolfo.

Ausflug nach Montecasino und ans Mittelmeer

Mit dem Leben des hl. Benedikt und der Gründung des Benediktinerordens wurden die Wallfahrer aus Stadtsteinach dann am nächsten Tag auf dem Montecasino konfrontiert. Hier hatte der hl. Benedikt im Jahre 529 mit dem Bau dieses Klosters auch den Orden begründet. Im 11. JH galt das Kloster als eines der reichsten der Welt und war eine berühmte Stätte von Kunst und Wissenschaft. Die vom hl. Benedikt eingeführte Ordensregel „ora et labora – bete und arbeite“ ist bis auf den heutigen Tage erhalten geblieben. Anders erging es dem Kloster selbst. Bis auf die Krypta selbst sind die Gebäude kaum älter als 30 Jahre. 1943/44 wurde das Kloster von amerikanischen Verbänden bombardiert und völlig zerstört, obwohl dort keinerlei Militär im Kloster vorhanden war. Die Italiener bauten das Kloster dann nach alten Plänen wieder auf. In der Grabkapelle des hl. Benedikt feierten die Stadtsteinacher dann eine Eucharistiefeier, bei der Dekan Hans Roppelt insbesondere auf die Ordensregel des
hl. Benedikt einging. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Die Reisegruppe verbrachte ihn in Gaeta, einer Stadt unmittelbar am Mittelmeer. Während die einen einen Bummel in die Stadt unternahmen, nutzten insbesondere die jüngeren Fahrtteilnehmer die sommerliche Temperatur zu einem erfrischenden wohltuenden Bad im Meer.

St. Paul vor den Mauern und ein Besuch in der Kalixtus-Katakombe

Die Basilika St. Paul vor den Mauern war am nächsten Tag Ziel der Reise. Über dem Grab des Apostels Paulus, der hier im Jahre 67 n. Chr. enthauptet wurde, hatte Kaiser Konstantin bereits eine erste Basilika errichten lassen, die im 4. oder 5. JH durch römische Kaiser erneuert wurde. Diese Säulenbasilika war bis zum Bau der Peterskirche der größte Sakralbau der Welt. Anschließend erfolgte ein Besuch der Kalixtus-Katakombe. Hier erfuhren die Besucher, dass die Katakomben nicht wie früher angenommen geheime Versammlungsstätten der Christen waren, sondern eine Grabanlage. Die weitläufige Anlage birgt in einer komplizierten Folge von Gängen in mehreren Stockwerken etwa 170.000 Grabstellen. Bisher sind rund 20 km des Gangsystems wissenschaftlich untersucht. Auf einem überdachten Altar über dem Gräberfeld feierten die Pilger aus Oberfranken eine weitere Eucharistiefeier.

Nach einer Weinprobe und einer Brotzeit in dem malerischen Städtchen Frascati mit seinen herrlichen Villen aus dem 16. und 17. JH ging es zurück in die Stadt, wo mit einer Besichtigung der Lateranbasilika, dem Sitz des Bischofs von Rom, und der Kirche Santa Maria Maggiore der Tag ausklang.

Am letzten Tag des Romaufenthaltes fuhren die Stadtsteinacher dann mit der Metro in die Altstadt, wo sie sich auf der Piazza di Spagna trafen, um gemeinsam die Spanische Treppe zur französischen Kirche „Trinità del Monti“ hochzusteigen und die Aussicht über die Hügel von Roms zu genießen. Durch die Via Condotti, die Hauptgeschäftsstraße der italienischen Modeschöpfer, ging es dann durch verschiedene Straßen der Altstadt zum Trevi-Brunnen, in den man ein Geldstück über die linke Schulter werfen soll, um wieder einmal nach Rom zurückzukehren. Dann versammelten sich die Wallfahrer zum Abschlussgottesdienst in der Kirche „Santa Maria sopra Minerva“, der vom Musikverein und dem Organisten Christian Büttner festlich umrahmt wurde. Dieser eindrucksvolle Gottesdienst lockte auch zahlreiche zufällig vorbeikommende Touristen an, die gemeinsam mit den Pilgern aus Stadtsteinach Eucharistie feierten.

Nach dem Gottesdienst wurde das Pantheon und die Piazza Navona mit Berninis Vierströmebrunnen besichtigt. Anschließend stand der Nachmittag zur freien Verfügung. Am Sonntagmorgen traten die Stadtsteinacher die Rückreise an, die allerdings durch einen technischen Defekt in der Elektronik des Doppeldeckers zu einer wesentlichen Verzögerung beitrug. Kein Nachteil ohne entsprechendem Nutzen: Die Reisenden konnten während des technisch notwendigen Aufenthalts in Südtirol die dortige Küche in Auer genießen.

Alles in allem aber kann diese Pilgerfahrt trotz der großen Teilnehmerzahl als gelungen betrachtet werden. Dafür gilt den Organisatoren Dekan Hans Roppelt, Pfarrpraktikant Oliver Schütz und Pfarrsekretärin Marianne Hattinger für die gute Vorbereitung und Durchführung und dem Hauptreiseleiter Klaus Jeska mit seinem Stab an qualifizierten Fremdenführern für die Betreuung der Gäste in Rom ein ganz herzliches „Vergelt’s Gott“. Durch ihr geschicktes Zusammenwirken war diese Reise für alle nicht nur Pilgerfahrt, sondern ein gelungenes Erlebnis in der Ewigen Stadt. Ein besonderes Dankeschön gilt aber auch den Musikern des Musikvereins Stadtsteinach, die sich spontan bereit erklärt hatten, ihre Instrumente trotz der schon vorher bekannten Transportschwierigkeiten mitzunehmen und so dieser Pfarrwallfahrt erst die überaus festliche Umrahmung gaben.

Manfred Ziereis

wpe2.jpg (16856 Byte) wpe4.jpg (21282 Byte) wpe8.jpg (20357 Byte) wpeA.jpg (22697 Byte) wpeC.jpg (21324 Byte) wpe6.jpg (12318 Byte)

Römische Erfahrungen unseres Berichterstatters

Tage vor Antritt der Reise erfuhr Manfred Ziereis, dass die Übernachtung der Reisegruppe in einem Viersterne-Hotel mit 1.000 Zimmern erfolgen soll. Scherzhaft äußerte er gegenüber der Pfarrsekretärin Marianne Hattinger, dass wohl jeden Abend die Zimmer neu unter den Teilnehmern verlost würden. In seinem Fall ist es fast so gekommen. Hatte er zunächst das Appartement 4730 für 2 Nächte, stellte er am
Abend des 3. Tages eine undichte Stelle in der Klimaanlage fest, die bereits den Teppichboden in Mitleidenschaft gezogen hatte. Telefonisch verständigte er pflichtbewusst die Rezeption. Doch deutsche Sprache wird in Rom nicht gesprochen und verstanden. So wurde die Verständigung in englisch mit „Water in the room“ versucht. Was Klimaanlage auf Englisch heißt, war ihm im Moment entfallen. Allerdings war auch der Reiseleiter von dem Missgeschick informiert worden, der seinerseits die notwendigen Schritte unternahm. Wie groß allerdings war das Erstaunen, als nach ca. 20 Minuten statt des erwarteten Technikers der Zimmerkellner im Livree mit einem Tablett, zwei Gläsern und einer großen Flasche Wasser erschien. Als ihm mit Händen und Füßen schließlich die Situation begreiflich gemacht wurde, konnte auch er nur noch schallend lachen.

Schließlich erschien der Techniker und wies ein neues Appartement zu (4703). Der Umzug erfolgte. Allerdings wurde erst nach dessen Abschluss bemerkt, dass hier die Klimaanlage noch mehr Wasser abließ. Kurz vor Mitternacht dann das 3. Appartement (4705). Geschafft und völlig durchgeschwitzt versuchte nun unser Berichterstatter sich zu duschen. Doch das Wasser in der Dusche war eisig kalt, am Waschbecken ging nur das heiße Wasser. Völlig entnervt ging es ins Bett. An Schlaf allerdings war nicht zu denken, da die Klimaanlage einen dermaßen Radau machte, dass man glauben konnte in einem Güterwaggon zu übernachten. Und einfach ausschalten war leider auch nicht möglich. Insgesamt gesehen ein unhaltbarer Zustand. Eine Beschwerde an der Rezeption führte zur Zuteilung des 4. Appartements (4615). Der Einwand, dass diese Räumlichkeit erst am Abend bezogen werden könne, wurde akzeptiert. Nach Rückkehr vom Ausflug nach Montecasino wurde dieses Appartement zunächst inspiziert, um nicht nochmals eine Pleite erleben zu müssen. Nach dem Öffnen der Tür kamen zwei aufgescheuchte ältere Damen entgegen, denen dieses Appartement im Verlauf des Tages vermietet worden war. Nun war die Geduld am Ende. Lautstark wurde der Hotelmanager herbeizitiert und über die erfolgte Behandlung Beschwerde geführt. Nach eingehender Besprechung mit entsprechender Übersetzung ins Englische, die Oliver Schütz vornahm, kam eine entsprechende Entschuldigung der Hoteldirektion und als Entschädigung fast ein Hauptpreis zustande, nämlich eine Suite (2735), in der alles funktionierte und für die restlichen Nächte an einen ausreichenden Schlaf zu denken war. Fazit von Dekan Hans Roppelt, der sich diese Räumlichkeiten auch betrachtete: Nun darf ich auch anfangen mich zu beschweren, damit ich auch ein besseres Zimmer bekomme.

 

Nach oben ] Pilgerreise 2005 ] Pfarrfahrt Masuren ] Pfarrfahrt Wachau ] Pilgerreise 2003 ] [ Pilgerreise 2002 ]
Letzte Änderung: 18. Juli 2005
Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: Schellenbach@t-online.de