Verabschiedung

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Tragt zu den Kranken ein Licht

Dieses Lied singen Kinder gerne im Advent und in der Weihnachtszeit. Aber auch für Erwachsene ist das wichtig. Die Freude über die Menschwerdung Gottes sollen wir nicht nur für uns behalten, sondern sie mit anderen teilen. Deswegen beschenken wir einander und helfen Menschen, die in Not sind. Alle Menschen sollen spüren, dass sie geliebt sind.

Kranken Menschen unserer Pfarrgemeinde eine Freude zu machen, ist auch die Aufgabe unserer Kommunionhelfer. Sie bringen an jedem Sonntag nach dem Gottesdienst die Heilige Kommunion zu denen, die selber nicht mehr in die Kirche kommen können. Sie beten mit ihnen und reichen ihnen das „Brot des Lebens“. Manchmal ist auch noch Zeit für ein kleines Gespräch, oder sie sind einfach da und hören zu. Das ist ein wichtiger Dienst unserer Kommunionhelfer. Sie „tragen zu den Kranken ein Licht“.

Seit November 1968 gibt es in unserer Pfarrei Kommunionhelfer. Pfarrer Butterhof hat das damals angeregt. Am Anfang hat es Widerstände gegeben. Es war etwas Neues. Die Heilige Kommunion auszuteilen, sei allein Sache der Priester, haben viele gesagt. Heute ist dieser Dienst der Laien nicht mehr wegzudenken. Bei den Messfeiern wirken sie verantwortungsvoll und regelmäßig mit. Und eben nicht nur das. – Auch nach dem Sonntagsgottesdienst gehen sie in die Wohnungen der Kranken unserer Pfarrgemeinde und zeigen ihnen, dass sie uns wichtig und nicht vergessen sind. Herzlichen Dank allen Frauen und Männern, die als Kommunionhelfer bei uns tätig sind!

Seit 25 Jahren leitet und organisiert Herr Karl-Heinz Konopka den Einsatz der Kommunionhelfer. Am 26. November habe ich ihn im Pfarrgottesdienst für diese Aufgabe verabschiedet und ihm eine Dankesurkunde im Auftrag unseres Erzbischofs überreicht. Nochmals sage ich ihm hier ein herzliches Vergelt’s Gott für seinen wichtigen Dienst über diese vielen Jahre.

Sein Nachfolger ist Herr Konrad Grimmler. Ich freue mich sehr, dass er neben seinen anderen Aufgaben (Messner in der Kapelle der Stadtsteinacher Fachklinik, Besuche mit Krankenkommunion in der Fachklinik) bereit war, diese Aufgabe zu übernehmen. Herzliches Vergelt’s Gott!

Wer es möchte, dass ihm selber oder einen kranken Familienmitglied die Heilige Kommunion ins Haus gebracht wird, soll das bitte Herrn Grimmler oder mir sagen.

„Tragt zu den Kranken ein Licht“ – eine wichtige Aufgabe für jeden einzelnen und für uns als Pfarrgemeinde. Wenn uns das immer wieder gelingt, halten wir bei uns lebendig, was wir an Weihnachten feiern: Dass Gott uns seine Liebe zeigt.

Pfarrer Roppelt

 

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Letzte Änderung: 29. Dezember 2005
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