„In 100 Metern rechts auf den Weg Gottes abbiegen“
Am 30.10.2010 feierte
die katholischen Jugend im Rahmen der Vorabendmesse einen Jugendgottesdienst.
Die Jugendband St. Michael gestaltete den gut besuchten Gottesdienst mit
rhythmischen Liedern aus.
Im Mittelpunkt stand die Auslegung des Evangeliums
„Jesus kehrt bei Zachäus ein“. Die Jugendlichen setzten das Evangelium
schauspielerisch um. Der Hauptakteur war Simon, ein Jugendlicher, der gerade die
Schule beendet hatte und sich nun fragt, was er konkret machen will. Dabei traf
er auf ein Navigationsgerät, das ihm verschiedene Wege aufzeigte. Als erstes
wählte er den Weg „Weg des Alleingangs“. Infolgedessen traf er auf das
„verlorene Schaf“ aus der Bibel. Dieses erzählt Simon seine traurige Geschichte
und so beschloss Simon zum Navi zurück zu kehren und wählte als nächstes den
„Weg des Geldes und der Karriere“. Auf diesem Weg traf er auf Zachäus. Auch
dieser erzählte ihm, dass man damit allein nicht glücklich werden kann, denn
Zachäus fühlt sich oft einsam und allein gelassen. Auch damit war Simon nicht
zufrieden und so kehrte er wieder zurück zum Navigationsgerät. Nun wählte er die
letzte Möglichkeit: Den „Weg des Spaßes“. Daraufhin traf Simon den „verlorenen
Sohn“, welcher sein ganzes Erbe für Spaß ausgegeben hat und nun nichts mehr hat.
Ein letztes Mal kehrte Simon zum Navigationsgerät zurück und anstatt den
gewohnten Stimme der letzten Wegweisungen beginnt Jesus zu ihm zu sprechen. Er
erklärt ihm, dass Gott ihn immer beschützen wird, egal welchen Lebensweg er
gehen will. Er jetzt erkannte Simon, dass die Geschichten mit dem „verlorenen
Schaf“, mit „Zachäus“ und auch „der verlorene Sohn“ am Ende gut ausgegangen
sind. Er hatte seine Weggefährten bloß nie zuende erzählen lassen und ist immer
sofort zum Navi zurück gekehrt. Jesus erklärt Simon, dass Gott verspricht, dass
er alle Menschen immer begleitet und für sie da ist, wenn sie ihn brauchen.
Katharina
Korkisch