Arbeiten
abgeschlossen
Es ist
geschafft. Ende Oktober wurden die letzten Arbeiten am Umfeld links und rechts
des Pfarr- u. Jugendheimes abgeschlossen.
Aufgrund der
verschiedenen Baumaßnahmen bei der Außensanierung und energetischen
Ertüchtigung unseres Pfarrheimes mussten im letzten Jahr zwangsläufig
Aufgrabungsarbeiten durchgeführt werden. Das Umfeld des Pfarrheimes war schon
vorher und ganz besonders nach den Aufgrabungsarbeiten kein schöner Anblick
mehr.
Die
Kirchenverwaltung suchte nach Möglichkeiten diesen Missstand zu beseitigen. Ein
Gestaltungs- und Kostenvoranschlag des Architekten Spindler, der sich an die
bereits vor Jahren geplante Kirchplatzsanierung und Neugestaltung im Zuge der
Städtebauförderung anlehnte, ergab Kosten von ca. 120.000,- € und dies nur für
den hinteren Bereich des Kirchplatzes etwa ab Sakristei/Pfarrhaus.
Schnell war
uns klar, dass wir diese Summe nicht stemmen können, zumal uns von der Stadt
Stadtsteinach keinerlei Hoffnung für eine bereits vor Jahren geplante
Kirchplatzsanierung aus den Mitteln des Städtebauförderprogrammes gemacht
wurde. Auch bei einer Bezuschussung über dieses Förderprogramm wären auf die
Pfarrei Kosten von ca. 40.000,- € zugekommen. Schon hierbei wäre von unserer
Seite das Vorhaben gescheitert, da auch unsere gesamten Rücklagen aufgebraucht
sind.
Aus der Kirchenverwaltung kam der Vorschlag oder die
Frage, ob man hier nicht einiges in Eigenleistung erbringen kann. Bei einer
Ortsbegehung mit dem Architekten Spindler und Bernhard Korkisch von der Firma
STK erklärte sich Bernhard Korkisch sofort bereit, wenigstens den
Eingangsbereich zum Pfarrheim und vor der Pfarrgarage uns „preisgünstigst“ zu
überteeren und somit auch einen behindertengerechten Zugang zum Heim zu
schaffen. Gerne nahmen wir dieses Angebot an und bereits einige Tage später war
die Teerschicht aufgebracht. Es ist zwar gestalterisch nicht das schönste, aber
aufgrund der vorhandenen bzw. nicht vorhandenen Mitteln das zweckmäßigste. Für
diesen behindertengerechten Zugang hat uns auch die Stadt Stadtsteinach einen
Zuschuss zugesagt, so dass wir hier kostenneutral verblieben.
Für den
anderen Bereich links und rechts neben dem Pfarrheim reifte der Entschluss,
diese Flächen in Eigenleistung zu pflastern.
Seit Anfang
September wurde dann hier vor allem von Gerhard Koenen, Sepp Madl, Karl
Scherdel und mir zuerst eine Mauer abgerissen, der teilweise vorhandene alte
Teerbelag beseitigt, Rohre und Gullys verlegt und dann der Unterbau eingebracht.
Die Nivellierungsarbeiten sowie die gestalterischen Vorschläge wurden durch
unser Mitglied der Kirchenverwaltung Paul-Jürgen Spindler ausgeführt, der es
sich auch nicht nehmen ließ, bei dem arbeitsträchtigen vermauern der
Abgrenzungen mit Kopfsteinpflaster uns zu unterstützen. Ein herzlicher Dank auch
an Georg Spindler und seinem Sohn, der uns den Aushub und die Abbruchsteine mit
seinem Maschinenpark auflud und wegfuhr .
Bei den
weiteren Arbeiten vor und bei der Pflasterung wurde unsere Kernmannschaft
weiterhin unterstützt von Gerald Hager, Günther Geier, Dieter Buchwald, Fred
Haderlein, Josef Heiß und seinem Sohn Wolfhardt. Insgesamt wurden von allen
Beteiligten und Helfern ca. 350 Arbeitsstunden erbracht.
Ich möchte
mich bei allen Helfern recht herzlich für ihre Unterstützung und Mithilfe
bedanken. Ganz besonders jedoch bei Gerhard Koenen, Sepp Madl u. Karl Scherdel
für die „ständige“ Bereitschaft und ihren Arbeitseinsatz.
Dank der
kostenlosen Überlassung des Pflastersplitts durch die Firma Hartsteinwerke
Schicker OHG, der Teerentsorgung durch Günther u. Wolfgang Heiß und durch die
kostenlose Bereitstellung des benötigten Granitpflasters durch die Stadt
Stadtsteinach, der Materialspende durch die Fa. Alfred Dietz, der Firma STK –
Bernhard Korkisch und natürlich durch die freiwilligen Helfer , kostete uns die
ganze Baumaßnahme nur ca. 1.100,- €.

Klaus Geier