Kantorei auf Konzertreise
In der
Ansbacher St. Ludwigs-Kirche beeindruckten die Sängerinnen und Sänger einmal
mehr.
Am Samstag,
den 12 Juli brachen sie auf: 20 Sängerinnen und Sänger der Kantorei St. Michael
aus Stadtsteinach und ungefähr ebenso viele Kirchenmusikinteressierte. Ihr Ziel:
die Markgrafenstadt Ansbach in Mittelfranken, wo am Abend in der dortigen St.
Ludwigs-Kirche ein Geistliches Chorkonzert der Kantorei stattfand. Unter der
bewährten Federführung des kath. Frauenbunds ging es vorher noch auf einen
kurzen Abstecher in die sehenswerte, noch stark von mittelalterlichen Gebäuden
geprägte Stadt Schwabach vor den Toren Ansbachs, wo eine Stadtführung stattfand.
In Ansbach wurde die gesamte Gruppe vom dortigen Kaplan Daniel Schuster begrüßt,
was für alle einen freudigen Moment des Wiedersehens bedeutete, da der
Geistliche von 2005 bis 2007 seine ersten Kaplansjahre in Stadtsteinach
verbrachte. Nach einer kurzen Stadtführung war für die Sängerinnen und Sänger
der touristische Teil vorbei. Jetzt hieß es, sich einzusingen und sich auf das
Konzert zu konzentrieren. In dieses führte Kaplan Schuster ein und brachte im
weiteren Verlauf durch Textvorträge aus der Bibel und Meditationen eine
geistliche Komponente ins Spiel.
Am Samstag,
den 12 Juli brachen sie auf: 20 Sängerinnen und Sänger der Kantorei St. Michael
aus Stadtsteinach und ungefähr ebenso viele Kirchenmusikinteressierte. Ihr Ziel:
die Markgrafenstadt Ansbach in Mittelfranken, wo am Abend in der dortigen St.
Ludwigs-Kirche ein Geistliches Chorkonzert der Kantorei stattfand. Unter der
bewährten Federführung des kath. Frauenbunds ging es vorher noch auf einen
kurzen Abstecher in die sehenswerte, noch stark von mittelalterlichen Gebäuden
geprägte Stadt Schwabach vor den Toren Ansbachs, wo eine Stadtführung stattfand.
In Ansbach wurde die gesamte Gruppe vom dortigen Kaplan Daniel Schuster begrüßt,
was für alle einen freudigen Moment des Wiedersehens bedeutete, da der
Geistliche von 2005 bis 2007 seine ersten Kaplansjahre in Stadtsteinach
verbrachte. Nach einer kurzen Stadtführung war für die Sängerinnen und Sänger
der touristische Teil vorbei. Jetzt hieß es, sich einzusingen und sich auf das
Konzert zu konzentrieren. In dieses führte Kaplan Schuster ein und brachte im
weiteren Verlauf durch Textvorträge aus der Bibel und Meditationen eine
geistliche Komponente ins Spiel.
Unter der
professionellen Leitung von Christian Büttner eröffneten die Sängerinnen der
Kantorei das musikalische Programm mit dem Stück „Hebe deine Augen auf“ von
Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Zuhörer erlebten gleich zu Beginn auf
eindrucksvolle Weise, über welches Klangvolumen schon die Frauen des Chores
verfügen. Als dann noch die Männer bei der „Kurzen Messe“ von Charles Gounod mit
einstimmten und der ganze Chor leise und fast schon verklärt das Kyrie und Agnus
Dei sang, dazwischen aber in kräftigen und feierlichen Stimmen das Gloria
erklang, waren alle Zuhörer beeindruckt. Immer mehr schlossen die Augen und
ließen den wunderbaren Klang auf sich wirken. Auch bei den folgenden Stücken aus
der modernen englischen Chormusik von David Wilcocks und John Rutter („Geht hin
in alle Welt“) war dies zu beobachten.
Orgelstücke,
wie etwa die „Fanfare“ von Jacques Lemmens, gespielt von Markus Kühnlein
ergänzten das Programm. Er brillierte auch mit seiner klaren Baritonstimme bei
zwei Solostücken. Eine weitere Bereicherung war die Flötensonate von Johann C.
Pepusch. Stefanie Heiß und Benjamin Zapf an der Sopran-Blockflöte und Christian
Büttner an der Orgel gaben den Zuhörern in einer beeindruckenden Art und Weise
einen Einblick in die musikalische Welt des Barock.
Zum Abschluss
versammelte sich der gesamte Chor vor dem Altar und sang den Abendchoral „O
Herr, mein Gott, jetzt vor der Nacht“ von Thomas Tallis. Ein letztes Mal wurde
der große klassizistische Kirchenraum mit den Stimmen der Kantoreimitglieder
gefüllt, die sich auch aufgrund der sehr guten Akustik hörbar wohlfühlten. Ein
sichtlich gerührter Kaplan Schuster konnte und wollte nach diesem musikalischen
Erlebnis nicht mehr viel hinzufügen. Auch die mitgereisten Kirchenmusikfreunde
und Ansbacher Konzertbesucher waren beeindruckt.

Jörg Schmidt