Heute schon ins Netz gegangen?
Zu diesem
Thema gestaltete die Jugend zusammen mit der Jugendband einen Gottesdienst
Anfang April 2008. Vor dem Altar lag ein ausgebreitetes Fischernetz. Von allen
Seiten „schwammen“ Jugendliche, die Fische darstellten, an dieses heran. Es fand
ein reger Austausch statt. Wichtigster Punkt ihres Gespräches war die Frage, ob
man ins Netz gehen solle oder nicht.

Der gepunktete Adlerrochen (Klaus Oberkofler)
erinnerte sich an eine Geschichte. Hier wurde auf des Evangelium hingewiesen.
Jesus offenbarte sich den Jüngern noch einmal am See von Tiberias. Zusammen mit
den Jüngern ging er dort fischen, doch in dieser Nacht fingen sie nichts.
Später sagte er zu ihnen, dass sie das Netz noch einmal auswerfen sollen,
woraufhin sie hundertdreiundfünfzig große Fische fingen. Die Zahl 153 ist eine
symbolische Zahl. Angeblich hatten die Zoologen im Altertum genau 153
verschiedene Gattungen von Fischen gekannt. Dies bedeutet, dass ihnen wirklich
alle Fische ins Netz gegangen sind. In Wirklichkeit ging es allerdings nicht um
Fische sondern um Menschen. Jesus ins Netz zu gehen bedeutet, zur großen
Gemeinschaft von Christen zu gehören.

Oberkofler teilte nun Fische aus
und bat die Gläubigen, zu überlegen, wann sie Jesus ins Netz gegangen sind,
warum sie zu Jesus gehören wollen. Nach der Meditation gingen alle Gläubigen zum
Altar und legten ihre Fische in das Netz.

Die
Gottesdienstteilnehmer spendeten begeisterten Applaus. Einige Firmlinge
engagierten sich anlässlich ihres Praktikums in der Jugendband und machten ihre
Sache recht gut. Das Konzept des Gottesdienstes hatte Stefanie Heiß zusammen
mit Unterstützung von Klaus Oberkofler entworfen.
Birgit Penitzka-Heiß