Positive Eindrücke von der
Fachklinik Stadtsteinach
Frauenbundmitglieder besichtigen die Fachklinik
Vortrag von Ltd. Ärztin Frau Dr. med. Ute Moreth im katholischen Pfarrheim
Eine
stattliche Anzahl Frauenbundmitglieder durfte am Dienstag, 19.04.2007 die
Fachklinik Stadtsteinach besichtigen. Die Ltd. Ärztin Frau Dr. med. Ute Moreth
machte es möglich, dass die Besucher in die verschiedenen Abteilungen
hineinschauen konnten, um sich ein Bild zu machen, was die Fachklinik derzeit
anbietet.
So wurden
unter fachkundiger Erklärung die Röntgenabteilung und die Notfallambulanz
besichtigt. Des weiteren wurde das Spektrum der Inneren Abteilung mit möglicher
ambulanter Darmspiegelung oder Darm- und Magenspiegelung inspiziert. Danach
erhielt man sowohl einen Eindruck in die Bäderabteilung als auch in die
Ergotherapie und Kinderergotherapie. Diese Abteilungen können sowohl für
stationäre, als auch für ambulante Patienten in Anspruch genommen werden. Auch
die Therapie mittels extracorporaler Stosswellentherapie , z. B. für
Kalkschulter, Tennisellbogen und Fersensporn, wurde demonstriert.
Nun folgte
für alle Besucher eine sehr informative Besichtigung der Geriatrischen
Rehabilitation. Hier wurde auch der Tagesablauf des einzelnen Patienten erklärt.
Zum Abschluss verschaffte man sich einen Einblick in den Therapiegarten.
In Ergänzung
an die Besichtigung hielt Frau Dr. med. Ute Moreth am 26.04.2007 einen Vortrag
unter dem Thema " Was brauchen alte Menschen - alt werden will jeder - alt sein
dagegen keiner." Frau Dr. med. Ute Moreth ging in ihrem Vortrag auf viele
Situationen ein, die im täglichen Leben eines alten Menschen vorkommen und ihn
oft vor Probleme stellen.
Natürlich kam
zur Sprache, dass solche Situationen auch für Angehörige nicht immer einfach
sind und viel Geduld erfordern. Hier wurde darauf hingewiesen, dass man sich
Hilfe von außen holen kann und auch sollte (z. B. Essen auf Rädern oder
ambulante Pflegedienste). Frau Dr. med. Ute Moreth wies daraufhin, dass der
Mensch im Alter einen geregelten Tagesablauf mit ausreichender
Flüssigkeitszufuhr benötigt. Es sollte auch darauf geachtet werden, dass man
einem alten Menschen noch so viel Selbstständigkeit wie möglich erhält.
Des weiteren
sollte der soziale Kontakt gepflegt werden. Es wurde die Möglichkeit besprochen,
dass nach akut-stationären Krankenhausaufenthalten in vielen Fällen eine
stationäre Geriatrische Rehabilitation angezeigt ist, mit dem Ziel, dass der
Patient wieder in sein gewohntes Umfeld zurückkehren kann.
Die
Frauenbundmitglieder möchten sich bei der Ltd. Ärztin Frau Dr. med. Ute Moreth
nochmals ganz herzlich für die fachkundige Führung und den informativen Vortrag
bedanken.
Ingrid
Kreisel