Jubiläum

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„Damit sie das Leben in Fülle haben“

Priesterjubiläum

Seit 25 Jahren ist Hans Roppelt Geistlicher. Aus diesem Anlass fand in der Stadtpfarrkirche Stadtsteinach ein Festgottesdienst mit zahlreichen Weggefährten des Dekans statt.

Stadtsteinach „Damit sie das Leben in Fülle haben, war stets die Maxime von Hans Roppelt. Er wollte  immer die Freude, die er im Glauben an Gott fand, nicht für sich behalten, sondern er sah es als seinen Auftrag, diese Freude an Menschen weiterzugeben!“  Mit diesem Satz brachte es Professor Dr. Ottmar Fuchs in seiner Predigt im Festgottesdienst am Samstag anlässlich des Dienstjubiläums von Dekan Hans Roppelt auf den Punkt.

Vor 25 Jahren, am 28. Februar 1982, weihte Erzbischof Elmar Maria Kredel Roppelt im Bamberger  Dom zum Priester. In der vollbesetzten Stadtpfarrkirche St. Michael feierte der gebürtige Forchheimer jetzt sein Dienstjubiläum. Den Gottesdienst gestalteten neben den Geistlichen Räten Adalbert Lachnit und Serafin Latacs die Geistlichen Daniel Schuster, Josef Graser,  Guardian Sylvester, Zlatko Kidjemet, Helmut Spindler, Stanislaw Szepanek und Oliver Schütz sowie pastorale Mitarbeiter mit aus.

Professor Dr. Ottmar Fuchs aus Tübingen, den Roppelt vom Theologie-Studium in Bamberg her kennt, führte aus, der Wahl-Stadtsteinacher sehe sein priesterliches Leben  unter dem besonderen Aspekt, den Menschen zu vermitteln, dass Gott jeden bedingungslos liebt, so wie er ist. Der Kern der christlichen Botschaft bestehe darin, sich von Gott beschenken zu lassen, und ein Priester sei ein Repräsentant der Gnade Gottes.

Den Gottesdienst gestalteten die Jugendband St. Michael, die Schola und die Kantorei  aus.

Die anschließende Feier in der Steinachtalhalle eröffnete die Original Fränkische Trachtenkapelle des Musikvereins Stadtsteinach unter der Leitung von Roland Wolfrum. Ein Ständchen brachten auch die Mitglieder des Pfarrgemeinderats und der Kirchenverwaltung.

Landrat Klaus Peter Söllner meinte, Roppelt   wirke nahezu 20 Jahre im Landkreis und habe  sowohl in Marktschorgast als auch in  Stadtsteinach Marksteine gesetzt. Er sei ein kompetenter Theologe und  hervorragender Seelsorger, der Menschen zusammenbringe,  habe klare Grundsätze, sei offen, verbindlich und kompromissbereit.  Sachverhalte hinterfrage er   kritisch, zeichne sich gleichzeitig  durch seinen Humor aus. In der Ökumene habe er stets gemeinsame Zielsetzungen gesucht.  Söllner   übermittelte auch die Grüße seines Stellvertreters Erhard Hildner, von Bürgermeisterin Anneliese von Ramin und dem Stadtrat, vom Untersteinacher Bürgermeister Heinz Burges, von Bezirksrat Dr. Robert Käß und den örtlichen Vereinen.

Regionaldekan Dr. Josef  Zerndl, der schon bei Roppelts Priesterweihe dabei war, nannte diesen wissbegierig,   aufgeschlossen und kontaktfreudig. Diese Fähigkeiten bringe er in seinen priesterlichen Dienst mit ein. Zerndl hob besonders das „unbekümmerte Wesen von Hans Roppelt, dem öfter der Schalk im Nacken sitzt“,  hervor.

Dekan Jürgen Zinck von der evangelischen Kirche  führte aus, Hans Roppelt übe „den schönsten Beruf der Welt im Dienste Gottes“ aus.

„Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs“, sagte Pfarrerin Kathrin Klinger  und überreichte Hans Roppelt eine Video-Kassette der „Blues Brothers“.

Grußworte übermittelten weiter die stellvertretende Dekanatsratsvorsitzende Sylvia Hupfer,  Pfarrgemeinderatsvorsitzende Regina Stumpf und ihr Untersteinacher Pendant Christian Lotter, Vertreter  der Kirchenverwaltungen beider Orte, der katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis, der Kolpingfamilie und des katholischen Frauenbunds, der Seelsorgebereichsratsvorsitzende Martin Schott und Caritas-Kreisvorsitzender Oswald Purucker. Zu den Gästen    zählten zahlreiche Vertreter aus den Bereichen Kirche, Gesellschaft und Politik.

Als besondere Überraschung hatte Hans Roppelt Kabarettist Mäc Härder engagiert.

Rainer Unger

Originalbericht Bayerische Rundschau zum Download (860 KB)

 

 

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Letzte Änderung: 18. März 2007
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