28.02.2002

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Protokoll

der gemeinsamen Sitzung von PGR und KV St. Michael, Stadtsteinach 
am 28. Februar 2002 von 20.10 - 22.00 Uhr

anwesende PGR:

Dr. Beatrix Carlé, Lukas Carlé, Wolfgang Heiß, Manfred Korkisch, Reinhold Rogen, Toni Winkler, Hans Roppelt

anwesende KV:

Josef Dremer, Hans-Jürgen Hempfling, Rudolf Graß

Gäste:

Benedikt Grimmler, Thomas Grimmler, Oliver Schütz

TOP 1:            BEGRÜSSUNG, GEDÄCHTNIS und GEISTLICHES WORT

PGR-Vorsitzender Reinhold Rogen begrüßt die kleine Gruppe herzlich und weist darauf hin, dass einige Räte krankheitsbedingt abwesend sind. Weiterhin stellt er fest, dass der PGR in keiner der 24 Sitzungen vollständig anwesend war.

Aufgrund des Todes von Pater Hubert Merschbrock, der seit vielen Jahren gelegentlich Urlaubsvertretungen in Stadtsteinach übernommen hatte, hält der PGR eine Gedenkminute. "Wir danken, dass wir ihn erleben durften, für sein Lächeln, seine sinn-erfüllten Gottesdienste, seinen Mut, den er vielen zusprach und vermittelte...", so der Vorsitzende in seinen Worten.

Im Geistlichen Wort geht Pfarrer Hans Roppelt auf eine Passage aus dem Lukas-Evangelium ein. Er appellierte daran, dass auch in unserer Pfarrgemeinde das Reich Gottes Wirklichkeit werden soll. "Sich für die Sache Gottes einzusetzen, ist das Wichtigste." Er appelliert an alle, sich auch weiterhin in unserer Pfarrgemeinde zu engagieren.

TOP 2:            RESÜMEE PFARREIVISITATION

In einer kurzen Diskussion reflektiert der PGR die vergangene gemeinsame Sitzung von PGR, KV und USAN. Sonderlich gelungen und strukturiet war die Sitzung mit Herrn Dr. Josef Zerndl nicht. "Hat nicht sehr viel gebracht", so eine Meinung. Das von den Untersteinacher Mitchristen angesprochene Präsenzproblem der Hauptberuflichen wurde im PGR USAN nochmals zur Sprache gebracht.

TOP 3:            TÄTIGKEITSBERICHT WAHLPERIODE 1998 - 2002

Anhand eines ausgeteilten Rasters diskutiert und erinnert der PGR an das reichhaltig gestaltete Pfarrleben der auslaufenden Wahlperiode. Welches Ziel wurde gesteckt, was wurde erreicht, wie empfinden wir die Arbeit persönlich, was gilt es nicht aus den Augen zu verlieren:

Im Jahreskreis des Kirchenjahres

ca. sechs Sitzungen pro Jahr

Planung, Organisation und Durchführung vieler Veranstaltungen

Silvester Jahresschlussandacht (Jahresbericht des PGR)

Pfarrversammlung (möglichst ansprechende Thematiken finden; stark schwankendes Interesse)

Markusprozession (Gestaltung; steter Rückgang der Teilnehmer)

Schlussprozession der Ewigen Anbetung (Gestaltung; steter Rückgang der Teilnehmer)

Wallfahrt an Christi Himmelfahrt (Gestaltung; steter Rückgang der Teilnehmer; Neuerung: Busshuttle; andernorts sind Wallfahrten "in")

Fronleichnam (neue(r) Weg(e); Gestaltung durch verschiedene Gruppen; erst GD dann Prozession)

Pfarrfest (Aufbau, Versorgung, Programm, Abbau)

Lichterprozession an Mariä Himmelfahrt (Gestaltung; Vorbeter; steter Rückgang der Teilnehmer)

Wallfahrt zu Maria Geburt (Gestaltung; Vorbeter; steter Rückgang der Teilnehmer)

Friedhofsgang Allerheiligen (Gestaltung; Vorbeter; Jugendmusiker als Bereicherung; best-besuchtester GD im Kirchenjahr)

Kinder- Jugend- und Familienarbeit

Familientreff "Kind und Kegel" (Mit dem auf dem Klausurwochenende gesteckten Ziel, eine familienfreundlichere Gemeinde zu werden und der Gründung des Familientreffs, "haben wir eine Marktlücke getroffen", resümierte Herr Toni Winkler treffend. Abhängig von der Veranstaltung kommen teils bis zu 50 - 60 Leute. Obgleich es auch Durststrecken gab, muss der Familientreff weiterhin bestehen bleiben. Hier kann man "Glauben durch die Hintertür vermitteln!")

Kinderwortgottesdienstvorbereitungskreis

Krabbelgruppe (mitterleweile drei Gruppen)

Ministranten (zur Zeit ca. 55; selten so viele in einer Gemeinde)

Jugendgruppen (zur Zeit drei Gruppen; gab schon mal mehr, ist aber tpyisch Jugendarbeit: sinuskurvenartig)

Secondhandverkauf für Kindermutmachaktion (Selbstläufer geworden)

Kindergarten (Team leistet gute Arbeit)

Diakonie

Krankenhaus (Kommuniondienst werktags)

Altenheim (Kommuniondienst sonntags; Besuchsdienst)

Krankenkommunion (Kommunionhelferzuwachs; Dienst mit und ohne Gewand; könnte noch mehr in Anspruch genommen werden)

Geburtstagsbesuchsdienst

Kindergartenfond (40.000,00 DM Stiftung von Dr. Schele um Eltern mit mehreren Kindern im Kindergarten finanziell zu unterstützen.)

Liturgie

Liturgieausschuss (WE-Liedauswahl alle acht Wochen)

musikalische GD-Gestaltung durch Schola, Frauenchor, Kantorei (enorme Bereicherung), Jugendband (mittlerweile auch Auswärtsauftritt)

Neuerungen (Halleluja; Fürbitten vom Volk; Begrüßung vor Beginn des GD; Rorate-GD im Advent; Silvestermitternachtsandacht; neue Bußgottesdienstzeit am Sonntag Abend; inhaltliche Gestaltung der Wallfahrten und Prozessionen)

"Alt"bewährtes (unregelmäßige JUGOs; regelmäßiger KiWoGD, Kindergartengottesdienste)

Lektoren (erweitert; geschult; einige zeigen seit mehreren Monaten Interesse, auch mitmachen zu wollen)

Erwachsenenbildung

Regelmäßige, abwechslungsreiche und gute Vorträge

ökumenische Bibelgespräche (Qualität vor Quantität) 

monatlicher Meditativer Tanz

Fastenwoche

Öffentlichkeitsarbeit

Pfarrbrief (bereits im 6. Jahrgang; elf Ausgaben pro Jahr; gutes Redaktions- und eingespieltes Produktionsteam; evtl. ab und an mal Journalisten hinzuziehen; wichtig: neue Ideen mitbringen von anderen Pfarreien)

Wohnviertelhelfer (gute Erfahrungen bisher; Erhalt und Ausbau zukünftig auf andere Stadtteile; den WVH bereitet es Freude)

Homepage (Dank an Administrator Michael Schellenbach; gutes ergänzendes Angebot)

Printmedien (einige Berichte von Lukas Carlé über das Pfarreileben in HB, BR und FP; zu begrüßen ist die Initiative von Rosi Korkisch, die auch die Tradition der Berichterstattung über verschiedene Aktionen fortsetzt.)

Ökumene

Frau Dr. Beatrix Carlé berichtet, dass der häufige Wechsel des evangelischen Seelsorgers und des Kirchenvorstandes für "Aufs und Abs" sorgt. Das ganze Gemeindeleben muss unter dem Aspekt Ökumene stehen, nicht nur ein Ausschuss, so die Meinung von Referent Josef Gründl.

Mission

Gestaltung Missionssonntag (Neuerungen: Brillenaktion und Münzensammlung)

Patenschaft mit Mpapa sollte zu einem guten Abschluss kommen, da Haushaltsschule errichtet ist. Neues Projekt suchen.

Missionsunterstützung durch Missionstrickkreis, Kolpingsfamilie und Frauenbund

Personelles

Pastoralreferent: Von Weiser zu Oberkofler

Oberministranten: Von Lukas Carlé zu Andreas Bobek und Stefanie Heiß

Mesner: Von Josef Will zu Andreas Dremer

Mesnervertretungszeiten durch junges Mesnerteam

Ausweitung und Ausbildung des Organistenteams (gute, gefragte Musiker)

Neuwahl der Kirchenverwaltung

Ehrung Pfarrer: Geistlicher Rat

Pfarrpraktikanten (Gießen, Jungbauer, Lauger, Lurz, Schütz; gute und neue Erfahrungen)

Besondere Ereignisse

Kircheneinweihung in Lublin

Thema "Rechtfertigungslehre"

Thema "Schwangerenkonfliktberatung"

70. Geburtstag von Pfarrer Wolfram Michel

Primiz von Alexander Gießen

Dauer- und Schwerpunktthema "Bamberger Pastoralgespräch"

Zukunftswerkstatt "Familie"

Stadtjubiläum "850 Jahre SAN" (ökumenischer Gottesdienst mit Kirchenparade; Eucharistiefeier auf dem Marktplatz mit Alt-Erzbischof Dr. Karl Braun)

Renovierungen / Anschaffungen

Kirche (außen & innen)

Kirchplatz (Gestaltung und diverse Rohrbrüche)

Kindergarten (Heizung, Spielebenen und Außenanlagen)

Pfarrhaus (Messingkäfer)

Neuanschaffungen: Overhead, Flippchard, Stellwände

Gefühle

Vorsitzender Rogen stellt dem Gremium die Frage, wie es ihm in den letzten vier Jahren ergangen ist. Herr Rudolf Graß äußerte "gemischte" Gefühle. Herr Toni Winkler "hat sich immer wohl gefühlt in diesem Gremium". "Es wurde sachlich, zielgerichtet, manchmal hitzig diskutiert. Es hat sich was bewegt." Frau Dr. Beatrix Carlé stellt die Frage, "ob denn der Glaube vermehrt wird durch die vielen Aktionen, Diskussionen und Gedanken, die man sich macht". Herr Reinhold Rogen stellt sich auch die Frage, "was hat man da investiert, bringt es was", dies läßt ihn nachdenklich werden. Grundsätzlich hat sich viel geändert. Der PGR ist nicht mehr das, was er mal war! "Können wir das jedoch auffangen?" Pfarrer Hans Roppelt meint, dass SAN früher durchweg katholisch war; heute hingegen wohnen hier viele Katholiken. Grundsätzlich herrscht aber eine eher positive Stimmung, die es zu erhalten und auszubauen gilt.

Ausblick

Ausbau Wohnviertelhelferprojekt

Intensivierung Pressearbeit (mehr Transparenz für die Arbeit)

Kirchenjubiläum 2005 (baldige Vorplanung; Festschrift; Festgottesdienst; Festjahr; Konzert; Historie; Festkomitee gründen)

Neuen Missionsschwerpunkt suchen

TOP 4:            KIRCHENINNENRENOVIERUNG

Herr Rudolf Graß und Herr Pfarrer Hans Roppelt waren in Bamberg und haben mit den Architekten abgesprochen, dass vier Künstler beauftragt werden, anhand eines Modells den Chorraum der Kirche zu gestalten. Wenn diese Entwürfe vorliegen, berät der Bauausschuß und die liturgische Kommission des Erzbistums.

TOP 5:            PFARRVERSAMMLUNG

Nach längerer Diskussion, wie die Pfarrversammlung inhaltlich zu füllen sein könnte und aufgrund der terminlichen Überschneidung mit der Konstituierung des neuen PGRs wird die Pfarrversammlung auf Sommer oder Herbst 2002 verschoben. Angedacht ist, dass bei dieser Versammlung der fertige und angenommene Künstlerentwurf präsentiert wird.

TOP 6:            KIRCHHOFSANIERUNG

Da mündliche Absprachen oftmals fehlinterpretiert und falsch ausgelegt werden können, erfolgen ab sofort alle Korrespondenzen diesbezüglich schriftlich. Die Stadt SAN muss sich festlegen, wann sie die finanziellen Mittel zur Verfügung stellen will und kann. Sinnvoll wäre eine Renovierung des Kirchenumfeldes noch vor der Innenrenovierung. Schon jetzt schadet das "Splitt-Provisorium" der Kirche sehr!

TOP 7:            ANLIEGEN JUGEND

Zum JUGO "Wie die Schilder auf die Welt kamen" am Sonntag, 3. März 2002 um 18.00 Uhr sowie zum Jugendkreuzweg am Freitag, 22. März 2002 um 19.00 Uhr lädt Herr Lukas Carlé alle herzlich ein.

TOP 8:            SONSTIGES

Am  Sonntag, 28. April 2002 findet um 18.00 Uhr ein Gospel-Konzert in der Kirche statt. Freier Eintritt. Näheres ist im web ersichtlich oder bei Herrn Manfred Korkisch zu erfahren.

TOP 9:            SITZUNGS- und WAHLPERIODENENDE

"Und wenn [wiedermal] das Glöcklein zehn Uhr schlägt" dankt der PGR-Vorsitzende Reinhold Rogen für die Aufmerksamkeit und die Wortbeiträge, wünscht einen guten Abend und beendet seine 144. PGR-Sitzung!

gez. Reinhold Rogen

gez. Lukas Carlé

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Vorsitzender

Schriftführer

Planen          Gestalten          Reden

 

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Letzte Änderung: 18. Juli 2005
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