Männerschola

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Die Männerschola der Pfarrei St. Michael Stadtsteinach

Die Männerschola St. Michael hat ein lange Tradition:

Die Anfänge der Schola gehen zurück auf das Jahr  1965, als Pfarrer Kappauf in Stadtsteinach wirkte.

Die Schola hat sich aus der damaligen Pfadfinderbewegung (die es heute leider nicht mehr gibt) gebildet: Hubert Kraus, Magnus Lux, Karl-Heinz Beetz und Rudi Stumpf, dann etwas später Ludwig Vogler, Reinhold Rogen, Norbert Beetz und Karl-Josef Schiller waren die Begründer.

Als Treffpunkt diente die alte Pfarrscheune  hinter dem Pfarrhaus, an der Stelle des jetzigen Pfarrheims. Im Untergeschoss war ein Jugendraum eingerichtet mit einem kleinen Harmonium. Hier wurde fleißig gesungen, gekartet (gemuggt), geraucht und viel Spaß gemacht. Die damals benachbarten Schwestern im Pfarrhaus haben dies leidvoll miterlebt.

Mit der Neugestaltung der Liturgie im Sinne des II. Vatikanischen Konzils 1970 erfolgte eine Neugestaltung und Erweiterung des Einsatzes der Schola. Insbesondere die Karwoche und Ostern waren ein wesentlicher Schwerpunkt des Einsatzes. Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Auferstehung um 4.30 Uhr am Ostermorgen wurden mit Psalmen und weiteren  Gesängen gestaltet. „Frühmorgens am ersten Wochentag, kamen sie zum Grab des Herrn, als die Sonne aufging, Halleluja“ - Dieser Gesang hat auch heute noch seine Bedeutung und Verwendung. Neue Sänger kamen hinzu: Ludwig Fick, Eberhardt Kraus, Günther Kraus.

Heute sind folgende 11 Männer begeisterte, aktive Sänger in der Schola:

Wolfgang Bobek, Wolfgang Heiß, Richard Keil, Manfred Korkisch, Eberhardt Kraus, Hubert Kraus, Georg Reuther, Reinhold Rogen, Michael Schellenbach, Karl-Josef Schiller, Jonny Spörl

Verantwortlich für die Organisation aber auch die Gesangsleistung ist Reinhold Rogen.

Das Repertoire und die Leistungsfähigkeit haben sich im Laufe der Jahre erheblich erweitert und gesteigert:
   
- Liturgische Texte und Psalmen
    -
Lateinische Choral - Gesänge (z.B. Missa de Angelis)
    -
Mehrstimmige Sätze
    -
Volkslieder
    -
Moderne rhythmische Lieder mit Begleitung durch Gitarre, Akkordeon und Keyboard

So gestalten wir heute nicht nur Gottesdienste im Kirchenjahr mit, sondern sind auch sonst im Einsatz beim Pfarrfest, im Altenheim, bei der Seniorenweihnachtsfeier der Stadt und weiteren Anlässen.

Zur Zeit proben wir - den Sonnengesang des Hl. Franziskus
    - Taize- Gesänge

 Mehrstimmige Sätze:
    - „Möge die Straße“

    - „Meine Seele ist stille in dir“

 Weltliche Gesänge:
    - „Mein kleiner grüner Kaktus“

    - „Ich wollt, ich wär ein Huhn“

Reinhold Rogen

Die zehn Gebote eines Scholamitgliedes

1. Du sollst den Scholaleiter und die Schola loben und preisen überall und jederzeit.

2. Du sollst pünktlich und regelmäßig zu den angesetzten Proben erscheinen und deine Stimme und dein Instrument dafür pflegen und vorbereiten.

3. Du sollst deinen Scholaleiter schätzen - nie ärgern durch falsch eingesetzte Atem­pausen oder gar durch Schwätzen während des Singens, dass dir genügend Atem bleibt für die rechte Intonierung. 

4. Du sollst Sorge tragen, dass bei den Proben immer genügend Getränke vorhanden sind und nicht vergessen, wenn du mal an der Reihe bist.

5. Du sollst bei den Proben keine unflätigen Witze erzählen.

6. Du sollst dein Notenblatt stets pfleglich behandeln, es nicht mit nach Hause nehmen oder zu anderen Zwecken missbrauchen. 

7. Du sollst beim Auftritt stets die Anweisungen des Zeremonienmeisters beachten.

8. Du sollst deinem Scholaleiter einen Sitzplatz übrig lassen.

9. Du sollst während des Singens nicht über den Gesang des Nachbarn oder deinen eigenen Gesang diskutieren, sondern dann, wenn du falsch singst, den Mund halten und die Lippen weiterbewegen.

10. Du sollst alle Gebote halten, damit du nicht in die Hölle der Sänger kommst und für immer dort schreien musst.

 

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Letzte Änderung: 18. Juli 2005
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